Gemeinsamer Filmnachmittag mit anschließendem Austausch über den Film. Filmtitel und die ausführlichen Filminhalte werden kurz vorher auf unserer Homepage veröffentlicht.
15.10.2026
Tony ist ein Einzelgänger, wie er im Buche steht: Morgens ist er als lässig rauchender Schulbusfahrer im Pariser Umland unterwegs, abends träumt er vom Auswandern und der großen Freiheit im fernen Amerika. Als der mürrische Mittfünfziger plötzlich einen Herzinfarkt erleidet, wird ihm die Vergänglichkeit des Lebens bewusst. Er blickt auf sein bisheriges Leben zurück und beschließt, Kontakt zu seiner Tochter Maria aufzunehmen, deren Mutter er noch vor ihrer Geburt verlassen hatte.
Eine sympathische, gut gespielte Komödie um den Versuch, in der zweiten Hälfte des Lebens die Fehler der ersten auszubügeln. Die Furcht vor Ablehnung und Einsamkeit nimmt der Film ernsthaft, wenngleich auch mit satirischem Biss auf, während vor allem das Verstellungsspiel eines tanzenden Tanzverächters für originelle Pointen sorgt.“ (Filmdienst)
19.11.2026
Marianne und Günter sind seit über fünfzig Jahren verheiratet. Was einst die große Liebe war, hat sich längst verflüchtigt. Die Kinder sind aus dem Haus, geblieben ist freudlose Routine, Tristesse und eine gewisse Resignation. Und nun scheinen sie auch noch immer vergesslicher zu werden - offenbar hat Günter sogar ihren Hochzeitstag vergessen.
Ein Kammerspiel, in dem ununterbrochen geredet wird, zunächst ganz beiläufig alltäglich, dann zunehmend anregend und prickelnd. Das Wunder dieses Films besteht darin, wie Senta Berger und Günther Maria Halmer ... diese kleine, große Geschichte zum Strahlen bringen. ... Die Kinomagie und die Realität, sie verbinden sich hier aufs Allerschönste.“ (epd Film). Eine kurzweilige, von den beiden Darstellern wunderbar entfaltete Beziehungskomödie“ (Filmdienst)
17.12.2026
Die junge Schauspielanwärterin Mia und der Jazz-Pianist Sebastian suchen in Los Angeles einen Neuanfang, doch die Stadt der Träume macht es ihnen nicht leicht. Mia arbeitet zwischen ihren Vorsprechterminen als Kellnerin und Sebastian hangelt sich von Engagement zu Engagement. Sie unterstützen sich gegenseitig, so gut es geht. Dabei finden sie zueinander und genießen den Höhenflug ihrer ersten Liebe. Doch bald müssen beide einsehen, dass sie für die Verwirklichung ihrer Karriereträume Opfer bringen müssen.
Das farbenprächtige Musical ist eine leichtfüßige Verbeugung vor den großen Musikfilmen des "klassischen" Hollywood:
„Ein von der Handlung betont schlichtes, inszenatorisch dafür umso einfallsreicher umgesetztes Jazz-Musical, das mit charmanten Darstellern, ausgefeilten Choreografien und beschwingten Songs begeistert. Dabei greift der Film auf klassische Film-Vorbilder zurück, ohne sich im bloßen Imitat zu erschöpfen, und verdichtet sich zu einer mitreißenden Hommage auf Los Angeles, das Kino und das Recht zu träumen.“ (Filmdienst)
Auszeichnungen: 6 Oscars 2017 (Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bester Filmsong, Bestes Szenenbild), 7 Golden Globes 2017 (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin - Komödie oder Musical, Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical, Bestes Filmdrehbuch, Beste Filmmusik, Bester Filmsong), Internationale Filmfestspiele von Venedig 2016 (Beste Darstellerin), FilmTipp Vision Kino
14.01.2027
Um Geld für ihre Familie in der Ukraine zu verdienen, geht Marija als Pflegekraft nach Deutschland. Sie soll rund um die Uhr den an Demenz erkrankten Curt betreuen und landet dabei im Minenfeld einer dysfunktionalen Familie.
Curts Tochter Almut, die in den letzten Jahren für ihn gesorgt hat, fühlt sich nicht wertgeschätzt, ihr Kontrollwahn verbietet ihr aber loszulassen und macht Marija das Leben schwer. Curt wiederum beginnt, Marija für seine verstorbene Frau zu halten, und wähnt sich zunehmend in längst vergangenen Zeiten. Marija lässt sich auf das skurrile Spiel ein, weil es ihr den Pflegealltag erleichtert, und wird für Curt mehr und mehr zu Marianne. Zurückversetzt in das Lebensgefühl der 1970er Jahre, entwickelt der alte Herr eine ganz neue, ungeahnte Lebensfreude - wäre da nicht auch eine tief vergrabene, schmerzliche Erinnerung.
Eine Tragikomödie, die mit subversiver Kraft das Reizthema des deutschen Pflegenotstands und der Arbeitsbedingungen ausländischer Pflegekräfte aufgreift, wobei der Tonfall von bedrückend leise zu humorvoll skurril changiert und treffsichere Dialoge und Gesten das soziale Spannungsfeld eindrücklich ausloten.“ (Filmdienst)
Darsteller: Emilia Schüle, Günther Maria Halmer, Fabian Hinrichs, Anna Stieblich, Masha Tokareva, Yanina Lisovskaya, Daniel Breder, Hede Beck, Fritz Roth, Ricky Watson, Sina Bianca Hentschel
Leitung: Manuela Campero
[#29334][28 Plätze]
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Dienstag bis Donnerstag
12-15 Uhr
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